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13.09.2021, 10:23
Meta-Guide

Pokémon GO: Beste Pokémon für den Hyperliga Remix

von Marco Wutz
Foto: Niantic / The Pokémon Company

In Pokémon GO startet am Montag (13.09.) der Hyperliga Remix im Rahmen der neuten Saison der Kampfliga, wir zeigen die besten Pokémon für das Turnier.

Zum zweiten Mal in der Historie der GO Kampfliga findet ab Montag um 22 Uhr das limitierte Format des Hyperliga Remix statt. Dieser teilt sich mit der Hyperliga ihr maximales Limit für Wettkampfpunkte (WP) – 2.500 für jedes Taschenmonster. Zugleich sperrt der Remix allerdings die zehn populärsten Pokémon unter Trainern des Ass-Ranges und höher von der Teilnahme am Wettbewerb. Dies hat eine Neustrukturierung der Meta zufolge, die Würze in den Wettbewerb bringt.

Hyperliga Remix: Diese Pokémon sind gesperrt

  1. Piepie
  2. Alola-Sleimok
  3. Sumpex
  4. Impoleon
  5. Togekiss
  6. Giratina (Wandelform)
  7. Cresselia
  8. Fiaro
  9. Melmetal
  10. Barrikadax

XL-Wesen erneut mächtig

Erneut mutiert der Hyperliga Remix beinahe zu einer Art Superliga XL-Format: Die durch XL-Bonbons aufgewerteten Varianten vieler Superliga-Größen übernehmen eine bedeutende Rolle in der Remix-Meta. Allerdings sind diese entsprechend ressourcenintensiv in der Aufzucht, sodass kaum jeder Nutzer über ein derartiges Arsenal verfügen wird. Wir werfen im Anschluss an die XL-Pokémon daher einen Blick auf Optionen, die kompetitiv sind und das Rohstoffkonto weniger belasten.

  • Starke XL-Performer:
    • Registeel (Zielschuss, Fokusstoß und Lichtkanone)
    • Galar-Flunschlik (Lehmschuss, Steinhagel und Erdbeben)
    • Apoquallyp (Bürde, Blubbstrahl und Spukball)
    • Deoxys (Verteidigungsform) (Konter, Psyschub und Steinhagel)
    • Echnatoll (Dunkelklaue, Spukball und Psychokinese)
    • Stahlos (Drachenrute, Erdbeben und Knirscher)
    • Irokex (Konter, Schmarotzer und Steigerungshieb)
    • Grypheldis (Standpauke, Schmarotzer und Aero-Ass)
    • Meganie (Rankenhieb, Flora-Statue und Erdbeben)
    • Nidoqueen (Regulär und Crypto) (Gifthieb, Giftzahn und Erdkräfte)
    • Rexblisar (Regulär und Crypto) (Pulverschnee, Meteorologe (Eis) und Energieball)
    • Rasaff (Konter, Nachthieb und Nahkampf)
    • Drifzepeli (Bürde, Eissturm und Spukball)
    • Legios (Konter, Kraftkoloss und Vielender)
    • Panzaeron (Luftschnitt, Sturzflug und Himmelsfeger)
  • Starke XL-Eröffnungs-Pokémon:
    • Apoquallyp (Bürde, Blubbstrahl und Spukball)
    • Drifzepeli (Bürde, Eissturm und Spukball)
    • Galar-Flunschlik (Lehmschuss, Steinhagel und Erdbeben)
    • Tauboss (Windstoß, Daunenreigen und Sturzflug)
    • Rasaff (Konter, Nachthieb und Nahkampf)
  • Starke XL-Closer-Pokémon:
    • Registeel (Zielschuss, Fokusstoß und Lichtkanone)
    • Echnatoll (Dunkelklaue, Spukball und Psychokinese)
    • Galar-Flunschlik (Lehmschuss, Steinhagel und Erdbeben)
    • Stahlos (Drachenrute, Erdbeben und Knirscher)
    • Deoxys (Verteidigungsform) (Konter, Psyschub und Steinhagel)

Insgesamt gibt es gegenüber der Remix-Variante der Vorsaison, in der doppelt so viele Pokémon gesperrt waren, einige Veränderungen – Registeel etwa kehrt als mächtiger Kandidat für viele Teams aus dem Exil zurück. Die Balance-Änderungen der neunten Saison tragen ebenfalls zu Veränderung bei: Echnatoll – zuvor völlig irrelevant – ist plötzlich unter den Top-Pokémon vertreten. Nutzer von Meteorologe haben dagegen etwas gelitten, mit Legios ist eine Neuerscheinung zu finden.

Budget-Optionen für den Hyperliga Remix

Können Spieler auch ohne das Investment von XL-Bonbons im Hyperliga Remix erfolgreich sein? Definitiv. Während die XL-Pokémon auf dem Papier zwar sehr starke Leistungen abliefern, sind sie keineswegs unschlagbar und können von regulären Pokémon auf Hyperliga-Niveau besiegt werden. Zwar bedürfen die folgenden Optionen keiner XL-Bonbon, doch könnte ihre Ausstattung dennoch eine nicht unbedeutende Investition von Sternenstaub und regulären Bonbons benötigen.

  • Starke reguläre Performer:
    • Regirock (Zielschuss, Steinkante und Fokusstoß): Zwar kann Regirock leicht gekontert werden, doch zwingt es den Gegner in jedem Fall zu einer Reaktion, da sein rasantes Ladetempo jedes Pokémon unter Druck setzen kann.
    • Giratina (Urform) (Dunkelklaue, Spukball und Drachenpuls): Der Terrordrache kann praktischerweise mit allen seinen Attacken in diesem Format glänzen und füllt seine übliche Rolle als Generalist sowie vor allem als Closer aus.
    • Glurak (Feuerwirbel, Drachenklaue und Lohekanonade): Der Fanliebling kehrt aus der Verbannung zurück und übernimmt die Rolle als primärer Feuer-Angreifer, der dank Drachenklaue einige andere Duelle für sich entscheiden kann.
    • Machomei (Regulär und Crypto) (Konter, Kreuzhieb und Steinhagel oder Gegenstoß): Der vierarmige Kämpfer ist weitverbreitet und dürfte vielen Spielern bereits in der benötigten Gewichtsklasse zur Verfügung stehen. Steinhagel bietet die breitere Coverage, doch Gegenstoß lässt es einige kritische Siege einfahren, die mit Steinhagel unmöglich sind, ohne allzu viele Duelle aufzugeben. Beide Formen sind valide.
    • Gengar (Dunkelklaue, Spukball und Finsterfaust): Der Geist ist in diesem Format wahrlich ein Schreckgespenst, solange er seinen Kontern einigermaßen ausweichen kann – mehrere Top-Pokémon fallen seiner starken Offensive zum Opfer.
    • Bisaflor (Rankenhieb, Flora-Statue und Matschbombe): Der solide Pflanze-Typ kehrt nach einer Saison im Exil zurück und floriert in seiner Rolle als Gegengift für Kampf- und Pflanze-Gegner.
    • Brigaron (Katapult, Kraftkoloss und Energieball): Diesmal ist Brigaron nicht als Bisaflor-Ersatz am Start, sondern als fiese Trumpfkarte: Gibt es Rankenhieb zugunsten von Katapult auf, kann es zwar seine volle Rolle als Pflanze-Pokémon nicht mehr erfüllen, schlägt dafür aber überraschende Feinde wie Glurak, Arktos und Ho-Oh, die ein Pflanze-Typ eigentlich niemals antasten können sollte.
    • Garados (Regulär und Crypto) (Feuerodem oder Kaskade, Nassschweif und Knirscher): Die fliegende Seeschlange darf nach einer Saison auf der Bannliste ebenfalls wieder eingesetzt werden und ist definitiv empfehlenswert, wobei die Variante mit Feuerodem besser gegen Drache- und Wasser-Gegner ist, Kaskade dagegen vor allem Stahl-Kontrahenten bezwingt.
    • Iksbat (Regulär und Crypto) (Luftschnitt, Giftzahn und Spukball): Die Fledermaus ist günstig in der Ausstattung und kann mit vielerlei Bedrohungen umgehen, darunter den Wesen der Typen Pflanze, Kampf und Geist. Die Crypto-Variante ist ebenfalls interessant, da sie viele Psycho-Gegner in die Knie zwingt, dafür aber Siege gegen Konkurrenten wie Rexblisar und die Drachen der Liga aufgeben muss.
    • Nidoqueen (Gifthieb, Giftzahn und Erdkräfte oder Erdbeben oder Steinkante): Die Giftkönigin mag als XL-Version zwar eine Option sein, doch ein regulär maximiertes Nidoqueen gewinnt dieselbe Anzahl an Duellen gegen Mitglieder der Kern-Meta, womit das XL-Upgrade weniger zwingend wird. Zudem sind drei Lade-Attacken des Monsters für den Wettbewerb relevant, sodass Spieler hier eine große Flexibilität besitzen, was die Einsatzmöglichkeiten eines regulären Nidoqueen angeht. Eine Crypto-Version sollte jedoch unbedingt mit Erdbeben eingesetzt werden.
    • Skaraborn (Konter, Felswurf und Vielender): Mehrere Balance-Anpassungen haben Skaraborn in die Hände gespielt und es rechtzeitig für dieses Format fit gemacht – als Kampf-Typ mit Pluspunkten im Beseitigen von Pflanze- und Psycho-Gegnern ist dieser Käfer ein kluges Investment.
    • Relaxo (Schlecker, Bodyslam und Kraftkoloss): Überraschenderweise war Relaxo bereits in der Vorsaison nicht unter den gesperrten Pokémon und kann weiter den üblichen Relaxo-Dingen nachgehen – business as usual.
    • Dragoran (Feuerodem, Drachenklaue und Draco Meteor): Wenig schockierend ist der Auftritt von Dragoran, der seinen üblichen Tätigkeiten nachgeht, jedoch von Regirock und Galar-Flunschlik sehr hart gekontert wird. Viscogon (Feuerodem, Lehmbrühe und Draco Meteor) stellt eine Alternative dar, die zwar nicht als Generalist mit Dragoran gleichziehen kann, aber dessen Konter unter Kontrolle hält. In dieser Saison dürfte die Crypto-Variante aufgrund neuer Gegner besser abschneiden.
    • Tornupto (Einäschern oder Dunkelklaue, Lohekanonade und Solarstrahl): In der vergangenen Saison war Tornupto die beste Alternative für Glurak und Fiaro, der Kanto-Starter wurde nun aber wieder losgelassen. Stattdessen könnte Tornupto mit Dunkelklaue für Überraschungen sorgen – ein Feuer-Pokémon mit einer Waffe gegen Geist-Typen ist ein starkes Ass im Ärmel.
    • Quappo (Lehmschuss, Eishieb und Wuchtschlag): Der Buff für Siedewasser in der neunten Saison lässt die Attacke zu einer guten Alternative für Quappo werden, doch die "alte" Version des Wesens ist nach wie vor eine sehr solide Option als Kampf-Typ mit breiter Coverage.
    • Cavalanzas (Konter, Vielender und Schlagbohrer): Der von der Bannliste zurückgekehrte Stahlkäfer fürchtet sich eigentlich nur vor Feuer-Attacken und kann sehr lange Widerstand gegen alle anderen Angriffe leisten – auf dieser zähen Defensive basiert seine gewaltige Stärke als Allrounder.
    • Lapras (Eissplitter, Surfer und Blizzard): Der Wasserdinosaurier feiert ebenfalls seine Rückkehr aus dem Exil, wobei Blizzard die etwas stärkere Lade-Attacke als der verbreitete Eisstrahl darstellt. Arktos ist eine gute Alternative für die Eis-Position und ist ebenso wieder verfügbar.
    • Libelldra (Crypto) (Drachenrute, Erdkräfte und Drachenklaue): Die Drachenlibelle ist eine sehr interessante Option für den Remix, allerdings braucht es dazu die spezielle Crypto-Variante mit der raren Attacke Erdkräfte, sodass es wohl nicht weithin populär sein wird.
    • Tentoxa (Gifthieb, Säurespeier und Hydropumpe): XL-Tentoxa ist ein weithin unterschätztes Monster, das in diesem Format eine sehr solide Siegesrate vorweisen kann, wobei die Liste einige große Namen beherbergt. Das Tentakelmonster beweist dabei eine sehr breite Coverage.
    • Piondragi (Giftstachel, Knirscher und Nassschweif): Ähnlich wie Tentoxa ist dieser Gift-Typ ein solider Kandidat, der etwas unter dem Radar schwebt, dafür jedoch eine beeindruckende Liste an Siegen in der Simulation vorweisen kann – ihm fallen ebenfalls viele Top-Namen zum Opfer.
  • Starke Eröffnungs-Pokémon:
    • Gengar (Dunkelklaue, Spukball und Finsterfaust)
    • Machomei (Crypto/Regulär) (Konter, Kreuzhieb und Steinhagel/Gegenstoß)
    • Libelldra (Crypto) (Drachenrute, Erdkräfte und Drachenklaue)
    • Glurak (Crypto/Regulär) (Feuerwirbel, Drachenklaue und Lohekanonade)
    • Arktos (Eissplitter, Eissturm und Orkan)
  • Starke Closer-Pokémon:
    • Regice (Zielschuss, Blizzard und Erdbeben)
    • Giratina (Urform) (Dunkelklaue, Spukball und Drachenpuls)
    • Regirock (Zielschuss, Steinkante und Fokusstoß)
    • Lugia (Drachenrute, Himmelsfeger und Luftstoß)
    • Gengar (Dunkelklaue, Spukball und Finsterfaust)

Das Format des Hyperliga Remix sorgt für eine weit offene Meta, in der sehr viele Pokémon eine Nische für sich beanspruchen können. Während XL-Investitionen für ein starkes Kern-Meta-Team sorgen, das sehr an typische Superliga-Aufstellungen erinnert, ist außerhalb davon viel Kreativität möglich. Spieler, die gerne improvisieren, können selbst ohne großen Ressourceneinsatz ein Trio aufstellen, dass gegnerische Teams überraschen kann – ein aufregendes Format.

Statistiken und Simulationen via PvPoke.com.

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