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06.09.21, 09:23
Gebannt auf die Reservebank

Pokémon GO: Hoopa (Gebannt) im Kampfliga-Check

von Marco Wutz
Foto: Foto: Niantic

Hoopa (Gebannt) kann in Pokémon GO seit Sonntag (05.09.) gefangen werden, wir werfen einen Blick auf die Attacken, Werte und PvP-Performance des Wesens.

Es liebt den Schabernack und hat sich am Sonntag nach Wochen an Streichen erstmals enthüllt: Die Spieler können Hoopa (Gebannt) nach dem Abschluss des dritten Schritts der Spezialforschung "Missverstandener Schabernack" einfangen. Der neckische Pokémon gehört den Typen Geist und Psycho an, es verfügt über keine Entwicklungsstufe. Allerdings besitzt es eine alternative Form, die sehr mächtig ist: Hoopa (Entfesselt) kann wohl zum Ende der laufenden Jahreszeit erhalten werden.

Hoopa (Gebannt) – Werte und Attacken

Das mit Dimensionsringen ausgestattete Wesen verfügt über einen ordentlichen Angriffswert von 261 Punkten, der es unter die 100 offensivstärksten Pokémon bringt, einen Verteidigungswert von 187 Zählern und einen Ausdauerwert von 172 Punkten. Damit offenbart sich in Verbindung mit der Typisierung von Hoopa (Gebannt) direkt seine große Schwachstelle im PvP: Das Taschenmonster hält nicht besonders viel aus und kann seine gewaltige Offensivkraft daher nicht optimal entfalten.

Hoopa (Gebannt) kann die Sofort-Attacken Erstauner (Geist) und Konfusion (Psycho) beherrschen, bei den Lade-Angriffen hat es die Wahl zwischen Spukball (Geist), Psychokinese (Psycho) und Psystrahl (Psycho). Die Entscheidung fällt allerdings nicht schwer: Erstauner und Psystrahl sind im PvP keine relevanten Attacken, weshalb das effektivste Moveset eindeutig aus Konfusion, Spukball und Psychokinese besteht – an sich kein schlechtes Arsenal an Angriffen.

Hoopa (Gebannt) – Rolle im PvP

Seine Typisierung verleiht Hoopa (Gebannt) eine dreifache Resistenz gegen Kampf-Attacken sowie Widerstand gegen Angriffe der Typen Normal, Gift und Psycho. Zudem wird die Psycho-Schwäche gegen Käfer negiert. Auf der anderen Seite verbleiben zwei doppelte Schwachpunkte gegen Geist und Unlicht – keine gute Ausgangslage für ein Monster, das ohnehin nicht mit Zähigkeit glänzt. Die entfesselte Form ist in dieser Hinsicht besser aufgestellt, da es andere Typen aufweist.

Diese Faktoren tragen dazu bei, dass im PvP nur eine sehr eng definierte Rolle für Hoopa (Gebannt) vorgesehen ist: Schabernack kann es lediglich gegen Kontrahenten der Typen Kampf und Gift treiben. In der Superliga schneidet das Taschenmonster noch am besten ab, bereits hier ist seine Siegesrate jedoch mager – gerade einmal 17,5 Prozent seiner Duelle kann es in dieser Meta gewinnen. Jedoch gibt es insgesamt viele Pokémon, die in dieser Rolle noch bessere Arbeit leisten.

Es wird in den höheren Gewichtsklassen – unglücklicherweise für Hoopa-Fans – nicht besser: In der Hyperliga liegt die Siegesrate bei bitteren 13,3 Prozent, in der Meisterliga sind Hopfen und Malz für das Monster komplett verloren: 2,9 Prozent seiner Duelle gewinnt es dort laut Simulation. Aktuell besitzt es nicht die richtigen Attacken, um seine schwache Defensive zu überbrücken – hier würden schnellere Moves aushelfen, um besser vom hohen Angriffswert des Wesens Gebrauch zu machen. Derzeit ist Hoopa (Gebannt) nur zur Vervollständigung des Pokédex zu gebrauchen – im PvP sollte es an die Reservebank gebunden bleiben.

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