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13.07.21, 13:01
Guide zum GO Fest 2021

Pokémon GO: Welche Raids lohnen sich in den Wind-Stunden?

von Marco Wutz
Foto: Foto: Niantic

Das Pokémon GO Fest 2021 stellt den Spielern mehr legendäre Raids zur Verfügung als je zuvor – welche davon lohnen sich in den Wind-Stunden am meisten?

Für Connaisseurs der Legenden wird der Raid-Tag im Rahmen des GO Fests 2021 am kommenden Sonntag (18.07.) ein wahres Schlaraffenland: Beinahe sämtliche legendären Raid-Bosse der fünften Stufe, die bislang in Pokémon GO implementiert wurden, können in den Kämpfen gefunden, bekämpft und eingefangen werden. Diverse kostenlose Raid-Pässe werden über verschiedene Wege von Niantic bereitgestellt, um die Jäger zu unterstützen. Doch bei so viel Auswahl und begrenzter Zeit ergibt sich ganz natürlich die Frage nach Prioritäten: Welche Raids lohnen sich, welche können außer Acht gelassen werden, um Ressourcen zu sparen?

Wind-Stunden: So sehen die Prioritäten aus

  • Zeiten der Wind-Stunden: 10 bis 11 Uhr und 14 bis 15 Uhr
  • Mewtu: Mittlere Priorität
    • Mewtu gehört zu den besten Pokémon, die sich ein Trainer für jegliche Situation wünschen kann. Ob PvE oder PvP, die Kanto-Legende ist eine mächtige Option im Arsenal jedes Spielers. Warum, so die berechtigte Frage, hat es dann eine mittlere Priorität? Die Antwort ist simpel: Mewtu ist im Juli als Raid-Boss bereits außerhalb des GO Fests bestätigt, es wird von Freitag (16.07.) ab 10 Uhr bis zum Freitag (23.07.) darauf um 10 Uhr in den Kämpfen zu finden sein und eine Raid-Stunde erhalten. Somit bieten sich für Spieler genügend Chancen, an weitere Exemplare des nützlichen Monsters zu kommen, während beim GO Fest Zeit gespart wird.
  • Ho-Oh: Mittlere Priorität
    • Ho-Oh war im aktuellen Jahr bereits mehrmals zu fangen und gehört damit nicht zu den seltensten Legenden. Hinsichtlich der Nützlichkeit ist der Vogel eine willkommene Ergänzung für jeden Spieler, der an der Meisterliga teilnimmt. Im PvE performt die Legende nicht herausragend, was sich jedoch mit dem Release seiner Signaturattacke Läuterfeuer ändern dürfte. Insgesamt ist Reshiram deutlich höher einzustufen, insofern ein Feuer-Angreifer gesucht ist.
  • Latias: Niedrige Priorität
    • Latias ist unglücklicherweise in keinem Bereich sonderlich nützlich und nur für Sammler interessant, die ihren Pokédex vervollständigen wollen. Es wird in der Zukunft eine Mega-Entwicklung sowie eine Signaturattacke erhalten, doch diese dürften nichts an seiner unterdurchschnittlichen Performance ändern können.
  • Latios: Niedrige Priorität
    • Latios folgt den Spuren seiner Partnerin in den Grundzügen: Es wird künftig eine Mega-Entwicklung und eine Signaturattacke erhalten, die in seinem Fall die eher durchschnittliche Nützlichkeit nach oben korrigieren könnten. Insgesamt bleibt der Psychodrache jedoch hinsichtlich der Leistung hinter Mewtu zurück.
  • Regigigas: Niedrige Priorität
    • Regigigas war erst kürzlich in den Raids zu finden und gehört hinsichtlich seiner Basiswerte zu den stärksten Pokémon überhaupt. Doch seine Normal-Typisierung hält es deutlich zurück und lässt es sein Potenzial nicht entfalten, weder im PvE noch im PvE ist Regigigas besonders gut.
  • Giratina (Wandelform): Hohe Priorität
    • Giratina (Wandelform) kann zwar seiner Urform nicht das Wasser reichen, dürfte aber in der Zukunft mit seiner Signaturattacke einen merklichen Boost seiner Stärke erhalten. Im PvE-Bereich gehört es zu den mächtigsten Kämpfern gegen Team GO Rocket-Vorstände, im PvP ist es eine dominante Kraft in der Hyperliga und eine nützliche Option in der Meisterliga, sodass ambitionierte Trainer mit ihm auf ihre Kosten kommen.
  • Cresselia: Hohe Priorität
    • Cresselia ist im Unterschied zu Giratina (Wandelform) lediglich im PvP ein wirklich nützliches Wesen, doch in diesem Bereich mutiert es zum absoluten Monster, da es zusammen mit dem Terrordrachen die Meta der Hyperliga bestimmt. Der Psycho-Typ ist ausgesprochen widerstandsfähig und hat die richtigen Attacken, um massiven Schaden in rapider Manier auszuteilen. Für PvE-Spieler hat es zwar keinen Nutzen, doch PvP-Trainer sollten es mit hoher Priorität einfangen.
  • Viridium: Niedrige Priorität
    • Viridium befindet sich in einer schwierig einzuschätzenden Lage. Aktuell ist es ein durchschnittliches Taschenmonster ohne große Vorzüge, das in keinem Spielbereich wirklich hervorsticht. Dies könnte sich mit dem Release seiner Signaturattacke allerdings ändern und den legendären Ritter die Ränge der Relevanz emporklettern lassen. Derzeit gibt es keinen überzeugenden Grund, ihm eine hohe Priorität beizumessen – sobald die Signaturattacke erscheint, wird es wieder in die Raids kommen.
  • Boreos (Tiergeistform): Niedrige Priorität
    • Boreos (Tiergeistform) kann getrost ignoriert werden, wann es immer auftaucht. Buchstäblich jede andere Legende mit dem Flug-Typ sticht den Dschinn hinsichtlich der Nützlichkeit in sämtlichen Bereichen des Spiels aus. Der Abschluss der Spezialforschung zur legendären Jahreszeit ist der einzige Grund, der für eine Boreos-Jagd spricht: Wer noch kein Exemplar der Legende hat, sollte sich eines besorgen, um davon für die Erfüllung der Aufgabe einen Schnappschuss machen zu können.

Wind-Stunden: Prioritäten im Überblick

  1. Giratina (Wandelform)
  2. Cresselia
  3. Mewtu
  4. Ho-Oh
  5. Latios
  6. Viridium
  7. Latias
  8. Regigigas
  9. Boreos (Tiergeistform)

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