14.05.2020 15:03 Uhr
riot games gibt Einblicke

Valorant: Keine Rangliste für Einzelspieler geplant

von Alexander Maier

Valorant
Foto: Riot Games
In kompetitiven FPS-Shootern ist das Erreichen eines hohen Rangs für die meisten Spieler oberste Priorität – in Valorant wird dies auch künftig nur in einer Flex-Rangliste möglich sein.

Die Aufteilung in eine Solo- und eine Flex-Rangliste wäre für Valorant durchaus vorstellbar gewesen. League of Legends (LoL), das Flaggschiff von Entwickler Riot Games, hat seinen gewerteten Modus in eben jene zwei Playlists aufgeteilt, die zusätzlich jeweils über ein eigenständiges Rank-System verfügen. Davon wird beim neuen FPS-Shooter jedoch abgesehen – wohl auch nach dem offiziellen Release der Vollversion im kommenden Sommer. Ian Fielding, Produktmanager des kompetitiven Teams, begründete diese Entscheidung am Donnerstag (14.05.) auf der Valorant-Homepage.

"Wenn es eine Rangliste für Einzelspieler gibt, wird sie oft als definitiver Beweis für das individuelle Können angesehen, wodurch hauptsächlich alleine in der Rangliste gespielt wird", führt Fielding aus. Die Erklärung klingt einleuchtend und ist so beispielsweise auch in der LoL-Community verankert. In Valorant spiele laut Fielding eben "Teamplay die Hauptrolle". Abgesehen davon sei Riot bemüht, die Größen der arrangierten Gruppen in den gegenüberstehenden Teams möglichst ausgeglichen zu halten. Shooter-Platzhirsch Counter-Strike: Global Offensive verzichtet übrigens ebenfalls auf eine Solo-Rangliste. Abschließend erklärte Fielding, dass nicht nur Sieg oder Niederlage über den individuellen Rang entscheiden, auch Faktoren wie das Verhältnis von Kills zu Toden werden eingerechnet. Dieses Vorgehen würde dazu beitragen, dass der individuelle Skill bei der Bewertung mehr Gewicht erlange – jedoch niemals höher einzuschätzen sei als das Endergebnis.