29.04.2020 14:18 Uhr
Neuer Patch 0.49

Valorant: Der Ranked-Modus steht in den Startlöchern

von Alexander Maier

Valorant
Foto: Riot Games
Seit drei Wochen befindet sich Valorant in der Closed-Beta – neben kleineren Anpassungen implementiert Riot Games mit Patch 0.49 den Ranked-Modus in seinem neuen Taktik-Shooter. 

Bereits in der vergangenen Woche (23.04.) haben wir uns ausgiebig mit dem Ranked-System in Valorant beschäftigt – mit Patch 0.49 fügte Riot Games den Modus am Mittwochmorgen (29.04.) hinzu. Die Aufteilung der einzelnen Ränge erfolgt wie bereits beschrieben. Um an gewerteten Partien teilnehmen zu können, müssen zunächst 20 Spiele absolviert werden. "Sobald die Server stabil laufen, aktivieren wir dann auch Ranked", erklärte Riot via Twitter. Des Weiteren behebt der Patch zahlreiche Bugs, schraubt an der Balance der Agenten und soll es den Spielern erlauben, Geräusche besser zuordnen zu können.

Genauer gesagt sollen die Spieler die Entfernung von Geräuschquellen nun besser einschätzen können. Bei Taktik-Shootern wie Valorant ist das Erlauschen von Schritten und Interaktionen ein wichtiger Faktor. Der Agent Omen bekam einige Anpassungen – er ist nun direkt nach der Anwendung seiner alternativen Schattenform verwundbar, dafür wurde der Radius der Ankunftsgeräusche seiner Fähigkeit "Aus den Schatten" verringert. Außerdem kämpft Riot weiter gegen Karten-Exploits: Über den Doppeltüren auf der Map Haven wurden Vorhänge angebracht, damit die Spieler nicht mehr mithilfe der "Barrierensphäre" oben durch einen Spalt an der Tür linsen können.

Neue Optionen in Custom-Games

Über eine Neuerung dürften sich vor allem eSportler und ambitionierte Spieler freuen: In Custom-Games ist es nun möglich, den "No-Clip-Modus" zu aktivieren – damit können Spieler quasi über die Map "fliegen". Diese Option ist bereits aus Counter-Strike: Global Offensive bekannt und macht es den Teams deutlich leichter, neue Taktiken einzustudieren. Außerdem bestraft Riot ab sofort Spieler, die eine laufende Partie oder die Agenten-Auswahl verlassen, mit einem temporären Ban. Auch der Riot-MOBA League of Legends folgt diesem Konzept, das für ein angenehmeres Spielerlebnis sorgen dürfte.  

Foto: Riot Games