14.01.2020 16:47 Uhr
Kostengünstige Alternative

Pokémon GO: Tausch-Entwicklung neu eingeführt

von Niklas Aßfalg

Pokémon Nintendo Switch
Foto: Nintendo
Der soziale Aspekt gewinnt in Pokémon GO zunehmend an Bedeutung, Niantic hat die Funktion der Tausch-Entwicklung im Spiel integriert.

Den meisten eingeschweißten Anhängern der Reihe dürfte das Prinzip der Tausch-Entwicklung aus den Hauptablegern geläufig sein. Anders als in einigen anderen Teilen lassen sich sämtliche Pokémon im Spin-off aber auch weiterhin auf normale Art und Weise entwickeln, die Tausch-Variante, die ihm Zuge des neuesten Updates eingeführt wurde, ist lediglich eine zusätzliche Option. Der Vorteil liegt in den Bonbon- und Sternstaubkosten, die für manche Taschenmonster auf null sinken. Ein Pokémon-Tausch kann ausschließlich mit Freunden in physischer Nähe durchgeführt werden, über größere Distanzen lässt sich die Funktion nicht nutzen. Darüber hinaus müssen beide an der Transaktion beteiligte Partner mindestens Spieler-Level zehn in Pokémon GO erreicht haben.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann ein Tausch angestrebt werden: Hierzu muss im Charakter-Porträt der Reiter "Freunde" angewählt werden. Aus der Freundesliste wird anschließend derjenige bestimmt, mit dem getauscht werden soll. Bei diesem Spieler findet sich die Option zum "Tauschen", die ein Menü mit all denjenigen Pokémon öffnet, die zum Tausch freigegeben sind. Mit dieser Methode lassen sich neben neuen Weggefährten auch zusätzliche Bonbons verdienen, die Anzahl wächst mit zunehmender Distanz zwischen dem Ort des Fangs und dem Ort des Tauschs. Ganz kostenfrei geht solch ein Tausch allerdings nicht vonstatten, er erfordert Sternenstaub; die zu opfernde Menge steigt für legendäre, schillernde oder noch nicht selbst gefangene Pokémon signifikant an.

Regionsexklusive Einall-Pokémon         

Im Vorfeld zu bedenken gilt es, dass jedes Pokémon nur ein einziges Mal getauscht werden kann; mythische Taschenmonster sind von dieser Methode sogar vollends ausgeschlossen. Des Weiteren ist eine kostenfreie Entwicklung im Nachhinein auch für Exemplare möglich, die bereits zu einem vorherigen Zeitpunkt getauscht wurden. Selbstverständlich ist die Auswahl an Pokémon, die ohne den Einsatz von Bonbons und Sternenstaub mithilfe eines Tauschs entwickelt werden können, beschränkt: Aus der ersten Generation betrifft diese Besonderheit Kadabra, Maschok, Apollo und Georok sowie dessen in der siebten Generation eingeführte Regionalform Alola-Georok. Aber auch Sedimantur, Strepoli, Laukaps und Schnuthelm aus der Einall-Region sind inbegriffen.

Neben den bereits erwähnten Taschenmonster sind neuerdings noch einige weitere aus der Einall-Region in Pokémon GO zu finden. Die Wildnis hält unter anderem Kiesling, Schallquap, Lithomith, Unratütox und Wattzapf parat, außerdem kann Praktibalk in Raid-Kämpfen der Stufe eins erscheinen. Aus Eiern sind darüber hinaus Toxiped, Galapaflos, Flapteryx oder Milza zu erhalten. Manche Pokémon hingegen können abhängig vom Erdteil angetroffen werden: In Nord- und Südamerika sowie Afrika wurde Jiutesto der Wildnis hinzugefügt, in Europa, Asien und Australien ist es Karadonis. Maracamba treibt sein Unwesen von den südlichen USA über Mittel- bis nach Südamerika, Symvolara könnte Spielern in Ägypten und Griechenland über den Weg laufen. Barschuft bereichert in seiner rotlinigen Form die östliche Hemisphäre, die blaulinige Form taucht in der westlichen Hemisphäre auf.