09.01.2020 19:02 Uhr
Van Dijk, De ligt & co.

FIFA 20: TOTY 2019 offiziell veröffentlicht

von Niklas Aßfalg/Christian Bellinger

FIFA 20 FIFA Ultimate Team
Foto: EA SPORTS
EA SPORTS veröffentlichte am Montag (6.1.) das Team of the Year (TOTY) 2019 für FIFA 20 Ultimate Team (FUT). Das gesamte Team ist bis zum 14. Januar vorübergehend in FUT-Packs verfügbar.

ALISSON (FC LIVERPOOL)

Hatte Liverpool-Coach Jürgen Klopp aus dem verlorenen Champions League-Finale 2018 eine Lehre gezogen, war es die, dass ein Torhüter auf Weltklasse-Niveau über Freudentaumel oder Frustration entscheiden kann. Mit der Verpflichtung des Brasilianers ergänzten die "Reds" das wohl letzte Puzzlestück auf dem Weg zurück in die europäische Spitze. In der Königsklasse bewahrte Alisson sechs Mal die Weiße Weste, auch im Finale gegen Tottenham Hotspur (2:0) trat er entscheidend in Erscheinung. In der Premier League blieb er sogar in mehr als der Hälfte aller Partien (21 aus 38) ohne Gegentreffer und machte Liverpool zum besten Vizemeister aller Zeiten. In der laufenden Saison soll der Titel her, Alisson kassierte bislang nur fünf Tore in zwölf Begegnungen.

TRENT ALEXANDER-ARNOLD (FC LIVERPOOL)

Die Defensive wird eindeutig vom amtierenden Champions League-Sieger dominiert und so besetzt der erst 21-Jährige die Position des Rechtsverteidigers. Alexander-Arnold stammt aus der Liverpool-Jugend, seit 2016 läuft er für die Profis auf – und revolutionierte das Spiel des Außenverteidigers. Der englische Nationalspieler erfüllt seine defensive Rolle mit einer zuvor kaum da gewesenen offensiven Qualität, acht Vorlagen gelangen ihm in der laufenden Premier League-Spielzeit bereits. In der abgelaufenen Saison waren es am Ende derer zwölf, auch in der Königsklasse assistierte er seinen Teamkollegen auf dem Pfad zum Triumph viermal. Alexander-Arnold vergisst über all seinen Vorwärtsdrang jedoch nie sein Hauptaugenmerk, der Rechtsfuß bewältigt auch seine defensiven Aufgaben.

MATTHIJS DE LIGT (JUVENTUS TURIN/AJAX AMSTERDAM)

Vom einen beinahe noch Jugendlichen zum nächsten: Der Niederländer war Teil der internationalen Überraschung des auslaufenden Jahres – und mit nicht einmal 20 Jahren bereits ihr Kapitän. De Ligt führte Ajax Amsterdam um ein Haar bis ins Endspiel der Champions League, eine dramatische Rückspiel-Niederlage im Halbfinale verhinderte den großen Wurf. Ganz Europa staunte über die körperliche Robustheit und Ruhe des Jungspunds, der seine Stärken mit zwei entscheidenden Kopfballtreffern auch offensiv einbrachte. In der Eredivisie traf de Ligt sogar dreimal, Ajax sicherte sich einen souveränen Meistertitel. Nach seinem Wechsel zum italienischen Rekordmeister waren zunächst Anlaufschwierigkeiten bemerkbar, inzwischen hat sich der Nationalspieler aber auch bei der "Alten Dame" etabliert.

VIRGIL VAN DIJK (FC LIVERPOOL)

Der Abwehrchef des FC Liverpool komplettiert die Oranje-Innenverteidigung im Team of the Year. Seit 2006 (Fabio Cannavaro) war kein Verteidiger mehr zum Weltfußballer gewählt worden, van Dijk hätte es vor einigen Wochen beinahe geschafft. Der 28-Jährige scheiterte nur knapp an Lionel Messi, er hätte es definitiv verdient gehabt. Van Dijk war der personifizierte Albtraum aller Stürmer, er überzeugte mit grandiosem Stellungsspiel, kompromissloser Zweikampfführung und vorausdenkendem Spielaufbau. Er allein machte die Tatsache vergessen, dass die "Reds" über keinen zweiten Innenverteidiger auf internationalem Spitzenniveau verfügen. Hinzukam seine enorme Torgefahr: In der vergangenen Saison erzielte er sechs Pflichtspieltreffer, 2019/20 steht er bereits bei drei Toren.

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ANDREW ROBERTSON (FC LIVERPOOL)

Das letzte Bestandteil der Viererkette bildet erneut ein Champions League-Sieger: Robertson ist das ideale Pendant zu Alexander-Arnold, der Schotte ist mit einem ähnlich präzisen Füßchen und einer gehörigen Portion Offensivkraft ausgestattet. Bei der teaminternen Wette, wer in der Premier League mehr Assists liefern würde, musste er sich seinem Kameraden mit elf Vorlagen zwar geschlagen geben, die Ausbeute spricht dennoch für sich. Nicht wenige Experten zeigten sich ehrlich verwundert, als Liverpool 2017 den damals bereits 23-Jährigen von Hull City verpflichtete. Robertson hatte bis dato nicht großartig auf sich aufmerksam gemacht, bei den "Reds" allerdings blühte er auf. Auch in der aktuellen Saison bereitete der Nationalspieler schon sechs Ligatreffer vor.

N'GOLO KANTÉ (FC CHELSEA)

Die Nominierung des Franzosen ist eine besondere Anerkennung seitens der Community, schließlich spielten die "Blues" in der abgelaufenen Spielzeit lediglich in der Europa League. Diese allerdings gewannen die Londoner mit einem krachenden 4:1 im Finale gegen Stadtrivale FC Arsenal. Und obgleich Flügelstürmer Eden Hazard der auffälligere Akteur war, besitzt Kanté eine unvergleichliche Wichtigkeit für Chelsea. Der 28-Jährige ist Staubsauger und Metronom in Personalunion, er verkörpert sowohl den rabiaten Sechser als auch den technisch versierten Achter. Mit seiner Verfassung steht und fällt auch der Auftritt der Mannschaft. Wirklich eng wurde es in der Europa League ausschließlich im Halbfinale gegen Frankfurt (1:1, 5:4 n.E.) – Kanté hatte das Rückspiel verletzungsbedingt verpasst.

FRENKIE DE JONG (FC BARCELONA/AJAX AMSTERDAM)

Was Kanté für Chelsea ist, war de Jong für Ajax. Der 22-Jährige bestimmte den Rhythmus auf dem Spielfeld, er erinnerte mit seiner Übersicht und Handlungsschnelligkeit stark an Andrés Iniesta. Kein Wunder also, dass der spanische Meister die Gelegenheit im Sommer ergriff und de Jong nach Barcelona lockte. Während de Ligt der entscheidende Mann für das fußballerische Handwerk war, nahm der Mittelfeldspieler den Part des künstlerischen Leitwolfs ein. Vier Treffer und vier Vorlagen steuerte er auf dem Amsterdamer Weg in Richtung Meistertitel bei, in der Königsklasse stellte er die Schaltzentrale dar. De Jong war konstant anspielbar und wusste in nahezu jeder Drucksituation, wie er den Ball dennoch gewinnbringend an den Mannschaftskollegen bringt.

Kevin De Bruyne (MANCHESTER CITY)

Wer den Belgier besonders in den finalen Monaten des Jahres 2019 erlebte, muss die Nominierung ins Team des Jahres nachvollziehen. De Bruyne war neben Jamie Vardy der überragende Akteur der Premier League-Hinrunde, sieben Tore und 13 Vorlagen gelangen dem 28-Jährigen in 20 Partien. Mit einer Mischung aus leichtfüßiger Eleganz und unbändiger Kraft beherrscht er das Mittelfeld und zieht die Fäden beim amtierenden englischen Meister. In einer Saison, in der der City-Fokus auf der Königsklasse zu liegen scheint, könnte De Bruyne den Unterschied machen – insofern er von ähnlichen Verletzungen wie in der vergangenen Spielzeit verschont bleibt. Die Ausfälle wirkten sich erheblich auf seine Leistungen aus, in 19 Ligaspielen verzeichnete der Rechtsfuß lediglich zwei Tore und zwei Assists. 

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SADIO MANÉ (FC LIVERPOOL)

War Mohamed Salah lange als Fixpunkt im Angriff der "Reds" angesehen worden, kommt diese Rolle mittlerweile eher dem Senegalesen zu. Mit 19 Scorerpunkten (elf Tore, acht Vorlagen) steht er in der Premier League derzeit auf dem dritten Rang, in der vergangenen Spielzeit war er mit 22 Treffern bester Schütze auf der Insel. Der Nationalspieler bringt nahezu das komplette Paket für einen modernen Angreifer mit: Durchsetzungsvermögen, Geschwindigkeit, Technik, Übersicht und einen sicheren Abschluss. Viele Kollegen sahen Mané bei der Wahl zum Weltfußballer mit Platz vier etwas unter Wert verkauft, die Wahl ins Team des Jahres inklusive Spezialkarte (mit einem Overall-Rating von 98) für FIFA 20 Ultimate Team (FUT) könnte ein Trostpflaster für den 27-Jährigen darstellen.

Kylian Mbappé (Paris Saint-Germain)

Vor einigen Wochen erst feierte der Franzose seinen 21. Geburtstag, dem Alter für Talente ist er noch nicht entwachsen. Weltweit gibt es aber wohl kaum einen Offensivspieler, der so jung bereits so weit in seiner Entwicklung vorangeschritten ist. Mbappé sicherte sich in der vergangenen Saison mit 33 Toren die Ehrung für den besten Torschützen der Ligue 1, in der laufenden Spielzeit steht er bei elf Treffern in zwölf Spielen. Schon bei der Weltmeisterschaft 2018 war Mbappé in der Nationalmannschaft ein Stützpfeiler auf dem Weg zum Titel, auch in Paris reift er immer mehr zu einem ebensolchen. Die Meisterschaft scheint erneut nur Formsache zu werden, das große Ziel ist der Gewinn der Champions League – in der Gruppenphase verbuchte der Angreifer bereits neun Scorerpunkte.

LIONEL MESSI (FC BARCELONA)

Den großen Coup verfehlten die Katalanen auch 2019, in der Champions League war im spektakulären Halbfinale gegen den FC Liverpool (3:0, 0:4) Endstation. Der Argentinier wies dennoch ein weiteres Jahr nach, der beste Spieler der Welt zu sein. Mit 36 Toren und 15 Vorlagen verzeichnete er den Löwenanteil an der spanischen Meisterschaft, auch in der laufenden Spielzeit kommt Messi bereits auf 13 Treffer und sechs Assists. Zudem sicherte er sich 2018/19 mit zwölf erfolgreichen Abschlüssen den Titel als bester Torjäger der Königsklasse. Genau dort hakte es in der abgeschlossenen Gruppenphase noch ein wenig, zwei Treffer und drei Vorlagen sind für Messi-Verhältnisse ausbaufähig. Dennoch führte im Team des Jahres eigentlich kein Weg am frischgebackenen Weltfußballer vorbei.