20.01.2020 13:06 Uhr
Gregoritsch, Haaland & Co.

FIFA 20: TOTW19-Prediction zum Team der Woche

von Niklas Aßfalg

FIFA 20 FIFA Ultimate Team
Foto: NGL
EA Sports gibt das 19. Team der Woche für FIFA 20 am kommenden Mittwoch (22.1.) bekannt, wir wagen einen Blick in die Zukunft.

Fans des deutschen Fußballs konnten am Wochenende erleichtert aufatmen, als letzte der fünf großen europäischen Spielklassen startete auch die Bundesliga ins neue Jahr. Zum Auftakt in die Rückrunde ließen sich die Mannschaften nicht lumpen, 35 Treffer in neun Spielen entsprechen einem Schnitt von beinahe vier pro Partie. Demnach schafften es auch zwei Bundesliga-Profis in unsere Prediction des 19. Teams der Woche. Während der Meisterkampf in Deutschland spannend bleibt, konnte der FC Liverpool in der Premier League tabellarisch weiterhin davonziehen. Die final Nominierten werden wie gewohnt in den Sets für FIFA 20 Ultimate Team (FUT) erhältlich sein.

Gabriel (US Lecce)

39 Mal musste der Brasilianer in der laufenden Saison bereits hinter sich greifen, die Apulier stellen die zweitschwächste Defensive der Serie A. Gegen den Meisterschaftskandidaten Inter Mailand allerdings wuchs insbesondere der Schlussmann über sich hinaus: Mit zehn Paraden sicherte er seinen Farben einen Achtungserfolg und wichtigen Punkt im Abstiegskampf, die "Nerazzurri" kamen trotz 24 Torschüssen nicht über ein 1:1 hinaus. Ein ums andere Mal ärgerte Gabriel die hochdekorierte Inter-Offensive um Lautaro Martínez und Romelu Lukaku, die Mailänder verloren aufgrund des Punktverlusts den direkten Anschluss an Tabellenführer Juventus Turin.

Virgil van Dijk (FC Liverpool)

Allmählich mutet die Liverpooler Konstanz beinahe unheimlich an, gegen den vermeintlichen Angstgegner und Erzrivalen Manchester United (2:0) ließen die "Reds" nichts anbrennen. In einer schwierigen Anfangsphase ebnete einmal mehr van Dijk den Weg für den 21. Saisonsieg, der Niederländer traf nach einer Ecke wuchtig per Kopf zum 1:0. Der 28-Jährige erzielte bereits sein viertes Saisontor, darüber hinaus hielt er die Viererkette in einer prekären Phase gegen Ende der zweiten Hälfte geschickt zusammen. Dank des neuerlichen Ausrutschers von Manchester City (2:2 gegen Crystal Palace) konnte das Team von Jürgen Klopp die Tabellenführung auf 16 Zähler ausbauen.

Esteban Burgos (SD Eibar)

Eine der größten Überraschungen des Wochenendes schrieb die SD Eibar, die sich mit 2:0 gegen Atlético Madrid durchsetzte. Die Basken hatten den Dreier in großen Teilen ihrem rechten Innenverteidiger zuzuschreiben, der per Rechtsschuss für die frühe Führung sorgte und anschließend in der Defensive Beton anrührte. Burgos war im vergangenen Sommer nach Eibar gewechselt und absolvierte überhaupt erst sein zweites Ligaspiel. Der Argentinier war durch eine Oberschenkelverletzung lange außer Gefecht gesetzt, inzwischen scheint er sich in Spanien zu akklimatisieren. Für den Verein bedeutete der Sieg ein Vier-Punkte-Polster auf den Tabellen-18. Celta Vigo.

Leandro Cabrera (FC Getafe)

In der Prediction wird noch von Profis die Rede sein, die in ihrem ersten Spiel für den neuen Arbeitgeber überzeugen konnten. Cabrera jedoch verabschiedete sich mit einer starken Vorstellung gegen CD Leganés (3:0) aus Getafe. Am Montag (20.1.) wurde der Wechsel des Uruguayers zu Espanyol Barcelona bekannt, am Freitag (17.1.) hatte er noch entscheidenden Anteil am Erfolg des Madrider Vorstadtklubs, der Innenverteidiger brachte Getafe früh mit 1:0 in Führung und auf die Siegerstraße. Auch dank des gelungenen Abschieds von Cabrera liegen die "Azulones" weiterhin auf Kurs in Richtung internationales Geschäft – der 28-Jährige jedoch wechselt zum Schlusslicht des Tableaus.

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Casemiro (Real Madrid)

In über einstündiger Abwesenheit von Top-Torjäger Karim Benzema übernahm der Brasilianer unerwarteterweise die Rolle des Abschlussspielers. Obwohl wie gewohnt im defensiven Mittelfeld aufgeboten, entschied Casemiro das Spitzenspiel gegen den FC Sevilla (2:1) per Doppelpack zugunsten der "Königlichen". Der 27-Jährige, der ansonsten eher durch kämpferische Attribute auffällt, präsentierte gegen die Andalusier auch die feine Klinge – sein erster Doppelpack im Trikot der "Blancos" lässt Real weiterhin im Gleichschritt mit dem FC Barcelona vorneweg marschieren. Casemiro weist nun bereits drei Saisontore auf, zwei fehlen ihm noch bis zu seinem persönlichen Rekord.

Sergio Canales (Real Betis Sevilla)

Seit Anfang Dezember war Betis vor der Begegnung mit Real Sociedad kein Sieg mehr gelungen, die Vorzeichen sprachen auch tabellarisch deutlich für die Basken. Die Andalusier aber verdienten sich mit dem vielleicht stärksten Saisonauftritt den klaren 3:0-Erfolg, Canales stach bei einer überzeugenden Kollektivleistung heraus. Der Mittelfeldspieler bereitete nicht nur das 1:0 nach einer knappen halben Stunde vor, sondern besorgte in der Nachspielzeit höchstselbst auch den Endstand. Die bisherige Spielzeit des 28-Jährigen war mäßig verlaufen, er verdoppelte seine Scorerpunkte binnen einer Partie. Für Sevilla bedeutete der Sieg den Sprung auf Tabellenplatz elf.

Rafa (Benfica Lissabon)

Selten wird ein Akteur mit derartig wenig Einsatzzeit ins Team der Woche gewählt. Die Chancen für Rafa stehen dennoch gut, der Portugiese entschied das Lissabon-Derby zwischen Benfica und Sporting nach seiner Einwechslung in der 74. Minute im Alleingang. Zehn Minuten vor dem regulären Ende ließ er den Knoten mit dem 1:0 platzen, tief in der Nachspielzeit markierte der 26-Jährige sogar noch seinen zweiten Treffer. Rafa feierte ein gelungenes Comeback nach langwieriger Adduktorenverletzung, die "Adler" nutzten den nächsten Fauxpas des FC Porto (1:2-Niederlage gegen Sporting Braga) und bauten die Tabellenführung vor den "Drachen" auf komfortable sieben Punkte aus.

Michael Gregoritsch (FC Schalke 04)

Beim FC Augsburg war der Österreicher in den zurückliegenden Monaten überhaupt nicht mehr zum Einsatz gekommen, im Winter ergriff er die Flucht nach Gelsenkirchen. Dieser Wechsel scheint sich schon nach dem ersten Spiel im S04-Dress zur Erfolgsgeschichte zu mausern, Gregoritsch war beim 2:0 gegen den vormaligen Tabellenzweiten Borussia Mönchengladbach an beiden Treffern direkt beteiligt. Als Hybrid aus einer hängenden Spitze und einem Spielmacher bediente 25-Jährige beim 1:0 Suat Serdar, die Entscheidung behielt er sich selbst vor. In der ersten Hälfte hatte er darüber hinaus mit einer Rettungsaktion auf der eigenen Torlinie den Rückstand verhindert.

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Alexander Sörloth (Trabzonspor)

Trabzonspor begann das Jahr 2020, wie das Jahr 2019 geendet hatte: mit einem Kantersieg. Gegen Kasimpasa fuhren die Türken ein glattes 6:0 ein, überragender Mann war wieder einmal der Topstürmer. Sörloth schnürte seine Saisontreffer 13, 14 und 15 – der Norweger führt die Torschützenliste der Süper Lig vor dem Ex-Freiburger Papiss Demba Cissé an. Die Küstenstädter weisen weiterhin fünf Punkte Rückstand auf Tabellenführer Sivasspor vor, der Meisterkampf ist noch lange nicht abgehakt. Sörloth befindet sich derzeit in der Form seines Lebens, der 24-Jährige traf in den vergangenen sieben Ligaspielen neunmal und macht sich somit auch für größere Vereine interessant.

Ciro Immobile (Lazio Rom)

Obwohl Robert Lewandowski und Timo Werner sich auch zum Rückrundenstart als Torschützen in den Spielberichtsbogen eintrugen, thront Immobile inzwischen an der europäischen Spitze. Der 29-Jährige traf beim 5:1 gegen Sampdoria Genua erstmals in dieser Spielzeit dreifach und stockte sein Konto auf 23 Tore auf. Der Italiener führte Lazio nicht nur als Kapitän auf das Feld, sondern auch zu wichtigen drei Punkten. Die Hauptstädter mischen aktiv im Meisterrennen mit, im Zuge ihres Nachholspiels könnten sie Inter Mailand vom zweiten Platz verdrängen und bis auf drei Zähler an Juventus heranrücken. Am kommenden Sonntag (26.1.) wartet das Römer Derby gegen die AS.

Erling Haaland (Borussia Dortmund)

Wer schon die Rafa-Einwechslung bei Benfica für einen Glücksgriff hielt, der wird bei Haaland kaum mehr aus dem Staunen herauskommen. Der 19-Jährige war erst im Winter verpflichtet worden, die Vorschusslorbeeren des Norwegers waren gigantisch. Einige Experten fragten sich, ob der Mittelstürmer bereits die erhoffte Verstärkung für den BVB darstellen würde. Haaland wiederum räumte alle Zweifel aus, indem er beim Bundesliga-Debüt nach seiner Einwechslung in der 56. Minute per Hattrick einen 1:3-Rückstand in einen 5:3-Erfolg verwandelte. Der Angreifer erwischte einen traumhaften Einstand und verhinderte, dass die Tabellenspitze außer Sichtweite gerät.