10.10.2019 15:47 Uhr
Lewandowskis zweiter Streich?

Die Nominierten zum Bundesliga-POTM

von Niklas Aßfalg

Specials FIFA 20 FIFA Ultimate Team
Foto: EA SPORTS
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EA SPORTS sucht auch für den September den Spieler des Monats in der Bundesliga, der Titelverteidiger ist erneut mit von der Partie.

Seit Mittwoch dürfen die Fans den besten Spieler des Monats September in der Fußball-Bundesliga wählen. Zur Auswahl stehen mit Philippe Coutinho, Joshua Kimmich und August-Gewinner Robert Lewandowski drei Akteure des Rekordmeisters FC Bayern München. Außerdem sind Christian Günter vom SC Freiburg, Amine Harit vom FC Schalke 04 und Stefan Lainer von Tabellenführer Borussia Mönchengladbach nominiert. Der Gewinner des Votings erhält wie immer seine eigene Spezialkarte in FIFA 20 Ultimate Team (FUT), die sich die Spieler durch das erfolgreiche Abschließen einer Squad Building Challenge (SBC) sichern können. Wir stellen die Kandidaten vor und zeigen auf, warum sie sich ihren Platz in dieser Auswahl verdient haben. 

Philippe Coutinho (FC Bayern München) 

Lange mussten die Bayern-Fans im Sommer auf das angekündigte Großkaliber für die Offensive warten, mit Coutinho lieferten die Verantwortlichen kurz vor dem Ende der Transferperiode ab. Während der Brasilianer den fortgeschrittenen August als Eingewöhnungsphase nutzte, kamen seine Qualitäten im September immer besser zum Tragen. Nach nur zwei Minuten Einsatzzeit gegen RB Leipzig (1:1) und dem prompten Punktverlust, durfte er gegen den 1. FC Köln (4:0) und den SC Paderborn (3:2) jeweils über 90 Minuten das Münchner Angriffsspiel bestimmen. In beiden Partien glänzte der 27-Jährige sowohl als Torschütze als auch in der Vorbereitung. Coutinho ist die neue kreative Variable und fügte sich völlig ohne Allüren in die eingespielte Mannschaft ein, als Fremdkörper war der Spielmacher zu keinem Zeitpunkt zu erleben.

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Christian Günter (SC Freiburg) 

Jahr für Jahr weiß der SC Freiburg durch Konstanz und Leidenschaft zu überzeugen, in der laufenden Spielzeit konnten die Breisgauer bislang aber auch überraschen. Mit 14 Zählern aus sieben Spielen grüßen die Badener derzeit von Champions League-Rang vier. Ein Schlüsselspieler des Freiburger Erfolgs ist Linksverteidiger Günter, der in ausnahmslos jeder Begegnung über die volle Spielzeit seinen Flügel beackerte. Im September trat der 26-Jährige auch offensiv vermehrt in Erscheinung: Beim 3:0 gegen die TSG 1899 Hoffenheim traf er höchstselbst zur Führung, zum Endstand leistete er die Vorarbeit. Auch beim 2:1 gegen Fortuna Düsseldorf setzte er seinen Teamkameraden Jonathan Schmid entscheidend in Szene. Sollten Bundestrainer Joachim Löw künftig erneut Personalsorgen plagen, stünde Günter für sein zweites Länderspiel bereit. 

Amine Harit (FC Schalke 04) 

Kein Spieler verkörpert den Schalker Aufschwung unter Neu-Trainer David Wagner so sehr wie Harit. Konnte der Marokkaner sein fraglos großes Talent in der Vergangenheit maximal andeuten, scheint ihm der Durchbruch nun geglückt. Die Königsblauen verbuchten im September die optimale Ausbeute von neun Punkten aus drei Spielen, Harit hatte bei sechs von zehn Toren seinen Fuß mit im Spiel. Beim Kantersieg über den SC Paderborn (5:1) traf der 22-Jährige doppelt, gegen den 1. FSV Mainz 05 (2:1) und RB Leipzig (3:1) erzielte er je einen Treffer selbst und bereitete einen weiteren vor. Als Dreh- und Angelpunkt in der Offensive der "Knappen" übernahm er auch vermehrt Verantwortung: Im Spitzenspiel in Leipzig trat er erfolgreich zum Strafstoß an, gegen Mainz entschied er die Partie kurz vor Schluss zugunsten seiner Farben.

Joshua Kimmich (FC Bayern München)

Der Aufgabenbereich des Nationalspielers alterniert seit geraumer Zeit, der einstige Rechtsverteidiger kehrt allmählich wieder auf seine angestammte Position im defensiven Mittelfeld zurück. Auch im vergangenen Monat durfte Kimmich bei den Bayern die Sechs bekleiden – trotz der namhaften Konkurrenz im Zentrum. Der 24-Jährige verlieh dem Spiel der Münchner Stabilität und Struktur, beim 4:0 gegen den 1. FC Köln legte er außerdem gleich zwei Treffer vor. War Kimmich fußballerisch zuvor schon über jeden Zweifel erhaben, bewies er in den zurückliegenden Wochen auch Führungsqualitäten und nahm sich nach dem 3:2 gegen Paderborn die "Art und Weise" der Mannschaft zur Brust. Lässt der gebürtige Rottweiler seinen Worten konstant Taten folgen, wird er wohl auch im Bayern-Dress bald öfter die Binde tragen dürfen.

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Stefan Lainer (Borussia Mönchengladbach) 

Im Gegensatz zu den Startschwierigkeiten in der Europa League legten die "Fohlen" in der Bundesliga einen Auftakt nach Maß hin und thronen nach sieben Partien an der Spitze. Auch die Sommertransfers der Borussia schlugen größtenteils ein – allen voran Lainer. Der Rechtsverteidiger etablierte sich auf Anhieb in der Gladbacher Viererkette und bildet das lang ersehnte Pendant zu Oscar Wendt. Nach seinem Debüttreffer im August ließ der Österreicher im September seine ersten Assists folgen, sowohl gegen Fortuna Düsseldorf (2:1) als auch gegen die TSG 1899 Hoffenheim (3:0) legte Lainer einen Treffer vor. Sein Hauptaugenmerk vernachlässigte der 27-Jährige dabei nie, 13 Fouls und drei Gelbe Karten belegen seine Zweikampfhärte.

Robert Lewandowski (FC Bayern München)

Angesichts der großartigen Leistungen und Torquoten der Vergangenheit ist es von enormer Aussagekraft, dass Lewandowski sich aktuell vielleicht in der Form seines Lebens befindet. Der Pole, der bereits im August zum Spieler des Monats gewählt wurde, führt die Torschützenliste mit elf Treffern in nur sieben Partien unumstritten an. Auch im September brachte er den Ball viermal im gegnerischen Gehäuse unter, zweimal weniger allerdings als im vorangegangen Monat – Kritik auf allerhöchstem Niveau, Lewandowski kann sich in der Bundesliga eben nur mit sich selbst messen. Die Beständigkeit des Angreifers blieb beeindruckend, alle 60 Minuten zappelte ein Abschluss im Netz. Auch ein Herz für Mitspieler bewies der 31-Jährige, als er Coutinho gegen Köln einen Elfmeter überließ und ihm somit zum Premierentreffer verhalf. 

Favorit auf die zweite Auszeichnung als Spieler des Monats ist der Titelverteidiger aufgrund seiner geringfügig gesunkenen Torausbeute wohl nicht. Harit erzielte ebenfalls vier Treffer, bereitete aber zusätzlich noch zwei vor. Des Weiteren ragte der Zehner aus dem Schalker Ensemble deutlicher heraus als Lewandowski bei den individuell stärker besetzten Bayern. Coutinho hat den Nachteil, in einem der drei Spiele nur kurz auf dem Platz gestanden zu haben. Kimmich hingegen überzeugte zwar als Lautsprecher, die Zahlen sprechen aber eher für andere. Lainer und Günter hätten sich eine Wahl sicherlich verdient, standen als Außenverteidiger aber naturgemäß etwas weniger im Fokus als ihre offensiveren Berufsgenossen.