21.09.2020 14:55 Uhr
Gnabry, Son & Co.

FIFA 20: TOTW45-Prediction zum Team der Woche

von Niklas Aßfalg

FIFA 20 FIFA Ultimate Team
Foto: NGL
EA SPORTS veröffentlicht am Mittwoch (23.09.) voraussichtlich das 45. Team of the Week (TOTW) in FIFA 20 Ultimate Team (FUT), wir wagen eine Prognose.

Der Entwickler hatte mit der 44. Ausgabe am vergangenen Mittwoch überrascht, ein Großteil der Community hatte rund drei Wochen vor dem Release von FIFA 21 nicht mehr mit einem TOTW gerechnet. Die Vielfalt der Möglichkeiten wurde zuletzt gesteigert, die Bundesliga ist unter anderem in die Saison 2020/21 gestartet. Den Auftakt gestaltete vornehmlich der FC Bayern München mit einem 8:0 gegen den FC Schalke 04 furios, beim Rekordmeister hat EA SPORTS die Qual der Wahl. Die Auserwählten werden wie gewohnt mit Spezialkarten für FUT 20 ausgestattet, wir werfen vorab einen Blick in die Kristallkugel.

Roman Bürki (Borussia Dortmund)

Nach dem Ausrufezeichen der Bayern lastete erster Druck auf dem BVB, der sich auch für die kommende Spielzeit wieder vorgenommen hat, dem Serienmeister bestmöglich zuzusetzen. Mit Borussia Mönchengladbach wartete ein echter Härtetest auf die Schwarz-Gelben, das 3:0 ließ die Hoffnungen im westfälischen Lager weiter aufblühen. Entscheidenden Anteil hatte der Schweizer Schlussmann, Bürki parierte in der 32. Minute beim Stand von 0:0 sensationell doppelt und ebnete den Weg.

Alex Telles (FC Porto)

Auch die portugiesische Liga NOS feierte am Wochenende den Saisonstart, der amtierende Titelträger bestritt den Auftakt beim 3:1 gegen Sporting Braga erfolgreich. Nach einem Rückstand und dem Ausgleich durch Sérgio Oliveira avancierte Telles zum Mann des Tages, der Brasilianer traf zweimal vom Elfmeterpunkt aus und sicherte den "Drachen" den Sieg. Der Linksverteidiger ist für seine Torgefahr bekannt, in 193 Pflichtspielen für Porto verbuchte er bislang 26 Treffer und 56 Vorlagen.

Leonardo Bonucci (Juventus Turin)

Ein weiterer Gewinner des ersten Spieltags findet sich in der Serie A, die "Alte Dame" setzte sich mit 3:0 gegen Sampdoria Genua durch. Im Anschluss an das schnelle Führungstor mussten die Turiner lange auf die Vorentscheidung warten, Abwehrchef Bonucci war letztlich in der 78. Minute per Abstauber zur Stelle. Zuvor hatte der Italiener zudem gegen einen offensiv durchaus ambitionierten Gegner die Verteidigung von Juventus zusammengehalten und die Weiße Weste gewahrt.

Alejandro Grimaldo (Benfica Lissabon)

Noch stärker als der FC Porto präsentierte sich am Freitag (18.09.) Dauerrivale Benfica Lissabon mit Doppeltorschütze Luca Waldschmidt. Die Hauptstädter bezwangen den FC Famalicão auswärts mit 5:1, die frühe Entscheidung besorgte Defensivmann Grimaldo kurz vor der Halbzeit. Der Spanier ist ein unermüdlicher Fixpunkt auf dem Flügel der "Adler", der 25-Jährige aus der Barcelona-Jugend geht trotz diverser Avancen aus dem Ausland bereits in seine sechste Saison mit Benfica.

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Vladimír Darida (Hertha BSC)

Der Saisonstart der Hertha-Profis stand nach dem 4:5-Debakel im DFB-Pokal bei Eintracht Braunschweig unter besonderer Beobachtung. Die Berliner hielten dem Druck stand und schlugen den SV Werder Bremen deutlich mit 4:1. Aus einem effektiven Gesamtgefüge stach Mittelfeldstratege Darida hervor: Der Tscheche bereitete seinen Vordermännern das 2:0 sowie das 3:0 mustergültig vor und sorgte dafür, dass die Partie nach einer Stunde bereits seinen Sieger gefunden hatte.

Téji Savanier (HSC Montpellier)

Der Spielmacher der Südfranzosen war schon in der vergangenen Saison des Öfteren ein heißer Kandidat für das TOTW gewesen, seine Leistung vom dritten Spieltag spricht erneut für eine Aufnahme. Savanier hatte beim überraschenden 2:1 gegen Olympique Lyon beide Treffer erzielt: Zunächst war er als gefoulter Spieler selbst zum Elfmeter angetreten und hatte souverän verwandelt. Im zweiten Durchgang traf er per Linksschuss ein zweites Mal, ehe Lyon nur noch der Anschluss gelang.

Ángel Di María (Paris Saint-Germain)

Nach einem holprigen Auftakt in die neue Spielzeit fand PSG beim 3:0 in Nizza zumindest ein Stück weit zu alter Leichtigkeit zurück. Neben den ebenfalls stark aufspielenden Torschützen Kylian Mbappé und Marquinhos ragte zuvorderst Di María aus dem prominenten Kollektiv heraus. Der Argentinier führte die Pariser durch seinen Treffer zum 2:0 kurz vor dem Pausenpfiff endgültig auf die Siegerstraße, eingetütet wurde der erste Dreier der Saison nach einer präzisen Flanke des 32-Jährigen.

Serge Gnabry (FC Bayern München)

Die halbe Startelf der Münchener befindet sich nach dem 8:0 gegen Schalke im erweiterten Kandidatenkreis für das kommende TOTW: Robert Lewandowski und Leroy Sané trafen jeweils einmal und legten zwei Tore vor, Joshua Kimmich brillierte auf der Sechs mit Traumpässen in den freien Raum. EA SPORTS wird allerdings kaum den Dreierpack von Serge Gnabry ignorieren, der vor allem beim 1:0 seine ganze Klasse demonstrierte – erstmals traf der Nationalspieler dreifach in der Bundesliga.

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Heung-min Son (Tottenham Hotspur)

Bei den "Spurs" fällt die Auswahl ähnlich schwer wie beim FC Bayern, weil sich die beiden Angreifer beim 5:2 gegen den FC Southampton mit Superlativen übertrumpften: Son ließ seinem Ausgleichstreffer kurz vor dem Seitenwechsel einen lupenreinen Hattrick in der zweiten Hälfte folgen, Kane bereitete alle vier Treffer seines Kollegen vor und erzielte den fünften abschließend selbst. Wir entscheiden uns für den Südkoreaner, schließlich sind Tore die Hauptwährung eines Stürmers.

Dominic Calvert-Lewin (FC Everton)

Einen perfekten Saisonstart legten nicht nur die "Toffees" allgemein, sondern auch Calvert-Lewin hin: Nachdem ihm beim 1:0 am ersten Spieltag gegen Tottenham schon der Siegtreffer gelungen war, trug sich der Engländer beim 5:2 gegen West Bromwich Albion gleich dreimal in den Spielberichtsbogen ein. Nach einer halben Stunde egalisierte der 23-Jährige den frühen Rückstand, im zweiten Durchgang stellte er durch seine Treffer zum 4:2 und zum 5:2 den deutlichen Endstand her.

Andrej Kramaric (TSG 1899 Hoffenheim)

Der Kroate begann die neue Spielzeit, wie er die alte abgeschlossen hatte: mit Toren am Fließband. Kramaric, der im Finale der Saison 2019/20 viermal gegen den BVB getroffen hatte, präsentiert sich in beeindruckender Frühform. Das 3:2 beim 1. FC Köln hatten die Kraichgauer maßgeblich ihm zu verdanken, der Vize-Weltmeister brachte seine Farben dreimal in Führung – die letzte schaukelte die TSG über die Zeit. Bereits im Pokal beim Chemnitzer FC hatte Kramaric einen Doppelpack geschnürt.