26.03.2020 18:15 Uhr
Tévez führt das Feld an

FIFA 20: Die zehn besten CONMEBOL-Karten in FUT

von Niklas Aßfalg

FIFA 20 FIFA Ultimate Team
Foto: NGL/EA SPORTS
Anfang März hielt die CONMEBOL Einzug in FIFA 20, wir präsentieren die zehn stärksten südamerikanischen Karten in FIFA 20 Ultimate Team (FUT).

Seit Monaten war das Großprojekt angekündigt gewesen, am 3. März dieses Jahres erfolgte die Inklusion der CONMEBOL-Inhalte. EA SPORTS feierte den Einzug des südamerikanischen Kontinentalverbands kurz nach dem einführenden Title-Update mit einer Auswahl an Spielern aus der Copa Libertadores – dem Pendant zur Champions League. Das Kick-off-Team wurde im Rahmen der FUT Player Days hinzugefügt und birgt die vorerst bestbewerteten CONMEBOL-Karten in Ultimate Team. Die stärksten Overall-Ratings erhielten größtenteils bekannte Namen, die auch in Europa bereits Erfolge gefeiert hatten. Wir verschaffen euch einen Überblick über die Highlights des Kick-off-Teams, ihre Hintergründe und ihre jeweiligen Vorzüge.

1. Carlos Tévez (92/Boca Juniors)

Wenig überraschend werden die Top Ten von argentinischen Akteuren dominiert, die Spitzenposition geht an den langjährigen Nationalstürmer. 2015 kehrte Tévez Europa den Rücken zu und schloss sich ein zweites Mal seinem ersten Profiverein an. Zuvor war der mittlerweile 36-Jährige neun Jahre lang für West Ham United, Manchester United, Manchester City und Juventus Turin aktiv. Inzwischen ist der Angreifer Kapitän der Boca Juniors, mit denen er 2020 die Meisterschaft in der Superliga feierte. Seine Spezialkarte verschafft Tévez als CAM eine Gesamtbewertung von 92, sowohl Stärke (99) als auch Aggression (99) sind mit der Maximalausbeute versehen. Angesichts seiner Vergangenheit erhielt aber auch der Schusswert starke 90 Punkte.

2. Eduardo Salvio (91/Boca Juniors)

Auf dem zweiten Platz steht ebenfalls ein Boca-Profi, auch Salvio hat eine europäische Vergangenheit. Der Argentinier lief von 2010 bis 2019 in den Trikots von Atlético Madrid und Benfica Lissabon auf, für die "Adler" verbuchte er 62 Treffer sowie 54 Vorlagen in 266 Pflichtspielen. Im Sommer 2019 kehrte er in seine Heimat zurück, bei den Juniors greift er zumeist über den rechten offensiven Flügel an. Im Rahmen des Kick-off-Teams wurde Salvio von EA mit einem Overall-Rating von 91 Punkten ausgestattet, hervorstechen die Sprungkraft (99), das Positionsspiel (98) und die Beschleunigung (97). Mit 93 Punkten für das Dribbling respektive 92 Punkten für die Ballkontrolle gerät der 29-Jährige zum Albtraum eines jeden Linksverteidigers.

3. Lisandro López (91/Racing Club)

Das rein argentinische Treppchen wird durch den 37-jährigen Mittelstürmer komplettiert, López geht seit 2016 für Racing Club Avellaneda auf Torejagd – mit einigem Erfolg: 45 Treffer erzielte er bislang in 124 Partien. An die Quoten aus seinen Zeiten bei Olympique Lyon und beim FC Porto kommt der Rechtsfuß damit allerdings nicht heran. 82 Tore gelangen ihm in 168 Begegnungen für Lyon, 63 Mal traf in 142 Spielen für Porto. In der Saison 2007/08 krönte er sich gar zum Torschützenkönig der portugiesischen Liga NOS, López zählt damals zu den besten Stürmern Europas. Besonders seinem Riecher für gefährliche Situationen wurde mit der Spezialkarte Tribut gezollt, der Abschluss ist mit 94 Punkten bewertet, die Ruhe sogar mit 95.

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4. Antonio Valencia (91/LDU Quito)

Der erste Nicht-Argentinier in unserer Bestenliste dürfte vornehmlich bei Fans von Manchester United positive Assoziationen wecken. Valencia stand zwischen 2009 und 2019 zehn Jahre lang in Diensten der "Red Devils", 339 Pflichtspiele absolvierte der Ecuadorianer für den englischen Rekordmeister. Zunächst als Offensivkraft aufgestellt, wich der 34-Jährige mit zunehmendem Alter auf die rechte defensive Seite. Neun Titel durfte Valencia mit United feiern, ehe er im vergangenen Sommer in seine Heimat zurückkehrte – darunter zwei Meisterschaften und der Europa League-Sieg. Seine Spezialkarte ist mit allen Vorzügen eines Außenverteidigers versehen: Aggression (93), Abfangen (92), Beschleunigung (92) und Faire Zweikämpfe (90).

5. Franco Armani (90/River Plate)

Völlig ohne europäische Vergangenheit schaffte es der argentinische Schlussmann in unsere Auswahl. Der elfmalige Nationaltorhüter krönte sich bereits zweimal zum Copa Libertadores-Sieger, zuletzt 2018 mit River Plate. Die vorangegangenen acht Jahre verbrachte Armani in Kolumbien bei Atlético Nacional, auch hier gewann er 2016 den höchsten südamerikanischen Vereinswettbewerb. Seine Nationalmannschaftskarriere kam dagegen erst 2018 ins Rollen, im Alter von 31 Jahren debütierte der Keeper für die "Albiceleste". Als Mitglied des Kick-off-Teams weist Armani eine Gesamtbewertung von 90 Punkten auf. Die Reflexe (93) und das Positionsspiel (91) sind die Highlights seiner Spezialkarte, auch Hechten (89) ist stark bewertet.

6. Matías Rojas (90/Racing Club)

Der Paraguayer hat zur Abwechslung den Großteil seiner Karriere noch vor sich. Der 24-Jährige kommt bei Racing Club meist auf der offensiven linken Außenbahn zum Einsatz, wird von EA als Copa Libertadores-Karte allerdings im zentralen Mittelfeld dargestellt. Über den Großen Teich nach Europa hat Rojas es noch nicht geschafft, in Argentinien jedoch fand er sich nach seinem Wechsel 2017 gut zurecht. Auch für die Nationalmannschaft seines Heimatlandes durfte der in Asunción geborene Linksfuß bereits siebenmal auflaufen. Der Entwickler hob als Stärken des Allrounders Effet (96), Freistoß-Präzision (95) und Ausdauer (93) hervor. Auch die Sprintgeschwindigkeit (92), das Dribbling (92) und die Schusskraft (92) zeichnen Rojas aus.

7. Diego Polenta (89/Olimpia Asunción)

Der erste Abwehrspieler unter den besten zehn Karten ist gleichzeitig auch der einzige: Polenta verdient sein Geld beim paraguayischen Hauptstadtverein Olimpia Asunción, dem er sich im Januar 2020 anschloss. Zuvor war der Innenverteidiger bei Los Angeles Galaxy tätig, der 28-Jährige absolvierte aber auch schon 83 Serie B-Spiele für die SSC Bari. Die einzigen großen Titel seiner Laufbahn feierte der Uruguayer in seiner Heimat, mit Club Nacional wurde er zweimal Meister. EA stattete den Linksfuß mit einer Gesamtbewertung von 89 Punkten aus, neben der Stärke (99) steht das Passspiel im Vordergrund: Sowohl Kurz- (93) als auch Lange Pässe (91) gehen Polenta präzise vom Fuß, zudem verfügt er über große Ruhe (91).

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8. Diego Buonanotte (89/Universidad Católica)

Der 1,61 Meter große Wirbelwind galt Ende der 2000er-Jahre als äußerst vielversprechendes Talent, der internationale Durchbruch blieb ihm jedoch verwehrt. In Spanien fand er weder beim FC Málaga noch beim FC Granada sein sportliches Glück, auch bei AEK Athen in Griechenland ragte er nicht heraus. Für seinen aktuellen Arbeitgeber Universidad Católica in Chile ist er dagegen essenziell wichtig, Buonanotte kontrolliert das offensive Geschehen. 25 Tore und 16 Assists steuerte der Argentinier in 101 Pflichtspielen bislang bei, dreimal durfte er bereits den Meistertitel bejubeln. Der 31-Jährige wurde mit seiner Spezialkarte auf ein Overall-Rating von 89 Punkten angehoben, Agilität (99) und Balance (99) befinden sich auf dem Zenit.

9. Emmanuel Adebayor (88/Olimpia Asunción)

Real Madrid, Manchester City, FC Arsenal, Tottenham Hotspur, AS Monaco – die Liste der Ex-Vereine des Togolesen ist ebenso lang wie namhaft. Afrikas Fußballer des Jahres 2008 hat beinahe 100 Premier League-Treffer in seiner Vita stehen, den Herbst seiner Karriere verbringt Adebayor in Paraguay. Der 36-Jährige wechselte im Februar nach Asunción, zwei Partien konnte er seither erst absolvieren. Die größten Zeiten liegen selbstverständlich hinter dem Angreifer, seine Kick-off-Karte erinnert allerdings an das frühere Leistungsvermögen: Sprungkraft (99), Kopfball-Präzision (99) und Stärke (99) besitzen die Maximalpunktzahl; Übersicht (98) und Ruhe (97) kommen dem nahe – der Abschluss (88) zählt nicht zu den Höhepunkten.

10. Miguel Borja (88/Junior FC)

Den Abschluss bildet ein exotischerer Name, der Kolumbianer hat trotz seiner erst 27 Jahre bereits für acht verschiedene Klubs gespielt. Neben seinem Heimatland verschlug es Borja auch schon nach Brasilien und Argentinien, 2013/14 stand er achtmal für die AS Livorno in der Serie A auf dem Rasen. Die längste Zeit stand er bei Palmeiras unter Vertrag (73 Pflichtspiele), die beste Trefferquote verzeichnete er bei Cortuluá (sechs Tore in sieben Spielen). EA stattet den zehnfachen Nationalspieler mit einer 88er-Gesamtbewertung aus, neben der Kopfball-Präzision (99) überzeugen in erster Linie das Positionsspiel (97) und die Schusskraft (95). Zusätzlich verfügt Borja über vier Sterne auf seinem schwachen Fuß und einen zielsicheren Abschluss (91).