06.11.2019 16:58 Uhr
Lewandowski erneut in der Auswahl

Die Nominierten zum Bundesliga-POTM

von Niklas Aßfalg

FIFA 20 FIFA Ultimate Team
Foto: EA SPORTS
Foto: EA SPORTS
EA SPORTS hat die Nominierten zum Spieler des Monats Oktober in der Bundesliga präsentiert, der Titelverteidiger steht nicht zur Wahl.

Die Abstimmung zum Spieler des Monats Oktober in der Fußball-Bundesliga ist offiziell eröffnet. Zur Auswahl steht mit Robert Lewandowski, der bereits im August gewonnen hatte und sich im September ebenfalls unter den Nominierten befand, und Serge Gnabry ein Duo des FC Bayern München. Auch Eintracht Frankfurt ist doppelt vertreten: Stürmer Goncalo Paciencia und Linksaußen Filip Kostic haben es in den engeren Kandidatenkreis geschafft. Der Hoffenheimer Benjamin Hübner sowie Wolfsburgs William runden das Feld ab, Titelverteidiger Amine Harit vom FC Schalke 04 ist nicht nominiert. Der Sieger des Votings erhält traditionell seine eigene Spezialkarte in FIFA 20 Ultimate Team (FUT), die anschließend mittels des erfolgreichen Abschließens einer Squad Building Challenge (SBC) erhältlich ist.

Serge Gnabry (FC Bayern München)

Der Flügelstürmer des Rekordmeisters erreichte in der laufenden Saison ein neues Level, er kratzt allmählich an der Weltklasse. Der legitime Nachfolger von Arjen Robben und Franck Ribéry dribbelte den gegnerischen Außenverteidigern auch im Oktober Knoten in die Beine. Die Münchner hatten keinen idealen Monat im deutschen Oberhaus, vier Punkte aus drei Spielen sind zu wenig für die hohen Ansprüche. Gnabry rettete mit einem Treffer und einem Assist immerhin einen Zähler beim FC Augsburg (2:2). Der Offensivakteur erreichte allerdings auch selbst nicht seine Bestform, gegen die TSG 1899 Hoffenheim (1:2) und Union Berlin (2:1) ging er leer aus. Seine Vier-Tore-Gala in der Champions League gegen Tottenham Hotspur (7:2) fließt nicht in die Bewertung mit ein.

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Benjamin Hübner (TSG 1899 Hoffenheim)

Der Hoffenheimer kam auf dieselbe Ausbeute wie Gnabry – und das als Innenverteidiger. Hübner widmete sich im Oktober neben seinem defensiven Hauptaugenmerk erfolgreich auch der Offensive, beim 3:2 gegen Hertha BSC gelang ihm sogar der Siegtreffer. Als Vorlagengeber trat der 30-Jährige ebenfalls in Erscheinung, beim 2:0 gegen den FC Schalke 04 assistierte er Teamkollege Ihlas Bebou zur Vorentscheidung. Hübner übernahm nach dem schwachen Saisonstart Verantwortung, gegen den FC Bayern München (2:1) führte er sein Team als Kapitän aufs Feld. Nach seiner ausgestandenen Nackenverletzung ging es für die Kraichgauer steil bergauf, sie gewannen die letzten vier Partien in Folge und kletterten auf Tabellenplatz neun.

Filip Kostic (Eintracht Frankfurt)

Da der Kantersieg über die Bayern (5:1) nicht mehr in den Oktober fiel, dürften dem Serben eher Außenseiterchancen zukommen. Kostic bereitete beim 3:0 gegen Bayer 04 Leverkusen einen Treffer vor, nahezu jeder Angriff lief in der ersten halben Stunde über den Flügelspieler. Der 27-Jährige machte auch in den Partien gegen den SV Werder Bremen (2:2) und Borussia Mönchengladbach (2:4) eine Menge Dampf, blieb aber glücklos. Kostic ist Frankfurts Motor im Aufbauspiel, der Nationalspieler weiß auf seiner linken Seite immer etwas mit dem Ball anzufangen. Dass der Eintracht einiges an Qualität abhanden geht, wenn er fehlt, bewies die Begegnung mit dem FC Augsburg (1:2). Der Linksfuß ist der Mann für die überraschenden Aktionen.

Robert Lewandowski (FC Bayern München)

Der Pole stand bislang jeden Monat zur Wahl, weil er eben in jedem Spiel traf. Und so verhielt es sich auch im Oktober: Lewandowski markierte in allen drei Ligapartien je einen Treffer, in der aktuellen Krise des amtierenden Meisters ist er eine der wenigen Konstanten. Die Doppel- oder gar Dreierpacks, die seinen Saisonbeginn zierten, werden momentan zwar etwas vermisst, dennoch thront der 31-Jährige mit 14 Treffern unangefochten an der Spitze der Torschützenliste. Ohne die Tore Lewandowskis hätte München im gesamten vergangenen Monat lediglich einen einzigen Punkt geholt, der Angreifer ist auch in schwierigen Zeiten Bayerns Lebensversicherung. Trifft er weiterhin derartig zuverlässig, könnte sogar Gerd Müllers 40-Tore-Rekord wackeln.

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Goncalo Paciencia (Eintracht Frankfurt)

Nach den Transfers von Dejan Joveljic, Bas Dost und André Silva hatten viele Experten Paciencia die Rolle als drittem, möglicherweise sogar nur viertem Stürmer prophezeit. Der Portugiese aber brachte gehörig Schwung in die Angriffshierarchie der "Adler", mit sechs Treffern ist er der beste Torschütze der Eintracht. Beim 3:0 gegen Bayer 04 Leverkusen brachte der 25-Jährige seine Farben früh per Doppelpack auf die Siegerstraße. Im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen (2:2) glänzte er dagegen kurz vor Schluss als Passgeber für Landsmann Silva. Paciencia stand in 735 von möglichen 900 Spielminuten der laufenden Saison auf dem Feld und erarbeitete sich vorerst einen Stammplatz. Seine Sturmkollegen müssen sich aktuell hinter ihm anstellen.

William (VfL Wolfsburg)

In der vergangenen Spielzeit stand der Brasilianer noch zumeist im Schatten seines Pendants Jerome Roussillon auf der linken Seite. Während der Franzose noch nicht an die Leistungen vor der Sommerpause anknüpfen kann, ist William derzeit in großartiger Form. Nicht zuletzt dank ihm kassierte der VfL in der Liga im kompletten Oktober nur ein einziges Gegentor – beim 1:1 gegen RB Leipzig. In ebenjener Partie war es auch der 24-Jährige, der die entscheidende Vorarbeit zu Wout Weghorsts Ausgleich leistete. William war in der Vergangenheit immer wieder mit defensiven Unachtsamkeiten aufgefallen, diese Schwäche scheint er abgestellt zu haben. Er trug entscheidenden Anteil daran, dass Wolfsburg im Vormonat ohne Niederlage blieb.