28.01.2019 16:30 Uhr
beste Aufstellungen für Pro Club

Analyse: Standardformationen sind bewährtes Mittel

von Simon Riemenschneider

Pro Club Tipps & Tricks FIFA 19
Wie stellt man seine Mannschaft auf? Taktikfüchse kommen im FIFA 19 Pro Club voll auf ihre Kosten. Wir machen den Formationscheck.

Heute bringen wir euch die Formationen näher, die sich im FIFA Pro Clubs-Modus am besten bewährt haben. So könnt Ihr entscheiden, welches Spielsystem Euch am besten liegt und welches am besten zu Eurer Mannschaft und den vorhandenen Spielern passt. Wir fangen an mit der wohl beliebtesten Formation.

Der Standard

4-3-3: Was erst mal aussieht, wie eine Rechenaufgabe ist tatsächlich eine der meist verwendeten Formationen in FIFA. Möglich ist sie zum Beispiel mit falscher Neun, bei der sich der Mittelstürmer fallen lässt und eher einen verkappten zentral-offensiven Mittelfeldspieler (ZOM) gibt.

Anders möglich ist sie im offensiven oder defensiven Stil, wo das Mittelfeld aufrückt oder sich fallen lässt. Dieses Spielsystem ist vor allem für angehende Pro Clubs geeignet, da sie kleinere Variationsmöglichkeiten bietet, ohne das Gesamtgefüge zu verändern.

Dreierkette als probater Spielstil?

Was in FIFA 18 noch wunderbar funktionierte, stellt die Clubs in FIFA 19 vor große Herausforderungen. Die Dreierkette ist nur bedingt einsatzfähig, denn die Lücken in der Rückwärtsbewegung sind oft doch sehr groß und der lange Ball des Gegners schnell gespielt.

Hier ist es vor allem wichtig, nicht drei großgewachsene Innenverteidiger aufzustellen, denn diese haben oft Geschwindigkeitsnachteile und kommen bei verpasstem Antritt dann kaum noch hinterher. Viele Clubs spielen daher gerne mit zwei "mittelgroßen" Außenverteidigern in der Dreierkette, um das Defizit auszugleichen.

Einen sehr großen Vorteil bringt diese Formation allerdings mit: das Überangebot im Mittelfeld. Hierdurch kann das Pressing noch mal deutlich angezogen werden und ein schnelles Umschaltspiel des Gegners verringert oder gar verhindert werden. Die Formationen mit lediglich drei Abwehrspielern bedarf allerdings vieler Trainingseinheiten und im Optimalfall eine eingespielte und aufeinander abgestimmte Abwehrkette.

Verschiedene Einsatzmöglichkeiten

Oft praktiziert wird auch das 4-4-2. Diese Formation kann in verschiedensten Varianten gespielt werden. Die Vierkette im Mittelfeld besteht meistens aus zwei zentral-defensiven Spielern (ZDM), sowie zwei Außenspielern (LM / RM). Bei diesem Spielstil ist der Zugriff im eigenen zentralen Mittelfeld am stärksten und die Mannschaft am ausgeglichensten aufgestellt.

Eine weitere Möglichkeit bietet der sogenannte Diamant in der Mitte; hier wird nur ein ZDM eingesetzt. Dieser wird von den beiden Spielern auf der Außenbahn flankiert, die sich bei gegnerischem Ballbesitz zurück in die eigene Hälfte orientieren, um so ein Übergewicht in der Verteidigung zu schaffen. In der Offensive unterstützt ein ZOM die Stürmer. Durch ihn kann ebenso bei eigenem Angriff, zusammen mit den Außen, ein Überzahlspiel generiert werden.

Defensive Varianten

Extreme Defensive: Auch dieser Ansatz ist interessant, denn Fünferketten sind in der NGL nicht mehr untersagt. Das Abwehrbollwerk kann durch ein Dreier- oder Vierermittelfeld ergänzt werden, wobei letztere Option die defensivste Variante wäre. Das Offensivmittel, um zu Torchancen zu kommen, wären in beiden möglichen Formationen die Konter.

In der Praxis kommen diese Varianten aber kaum zum Tragen, haben sie bisher keine großen Erträge im Ligaalltag generiert, denn am Ende der Saison wird bekanntlich nach Punkten und Toren abgerechnet.